Sonntag, 8. Juli 2018

Interview mit A. R. Klier



Vor ein paar Wochen durfte ich ein Rezensionsexemplar von A.R. Klier lesen. „Kunstfehler“ war interessant geschrieben und da ich nun schon mal Kontakt zur Autorin hatte, musste ich sie einfach um ein Interview bitten. 

Hallo Andrea, danke dass du dir für meine Fragen Zeit nimmst. Erzähl doch den Lesern bitte mal worum es in deinem aktuellen Buch „Kunstfehler“ geht.

Ich freue mich über Deine Einladung. Kunstfehler ist mein nunmehr dritter Medizinkrimi und handelt davon, dass Unfallchirurg Niklas Thorsen nach mehreren beruflichen und privaten Schicksalsschlägen in seinen Job zurückkehrt und sich schon nach wenigen Tagen die Frage stellen muss, ob ihm ein Kunstfehler unterlaufen ist. Denn so ganz einfach lässt sich das nicht beantworten und nicht nur jeder Kollege hat da eine ganz eigene Meinung dazu.

Deine Fehler-Serie spielt ja im medizinischen Bereich. Verbindet dich damit etwas Besonderes oder hast du dich eher zufällig für dieses Umfeld entschieden?

Ich habe lange mit dem Gedanken gespielt, Medizin zu studieren und war auch schon bei Aufnahmeprüfungen. Letztlich habe ich mich dann doch für einen technischen Studiengang entschieden, der mir auch als Autorin deutlich mehr Freiheiten ermöglicht, als ich sie in der Medizin je gehabt hätte. Und so ganz los lässt mich die Medizin nicht, wie man an meinen Büchern unschwer erkennen kann.

Wie kam es dazu, dass du zur Self-Publisherin wurdest?

Meinen Debütroman „Kein Weg Zurück“ habe ich direkt nach dem Abitur noch über einen Verlag veröffentlicht, doch die Freiheiten im Selfpublishing gefallen mir deutlich besser. So habe ich die Möglichkeit, mein Buch von der ersten Idee übers Coverdesign bis hin zum gedruckten Exemplar selbst gestalten zu können.

Wie sieht bei dir ein typischer Arbeitstag aus?

Das hängt immer vom Vorlesungsplan ab. An freien Tagen fernab von Prüfungen kann ich mich sogar komplett aufs Schreiben konzentrieren, das ist mir dann immer am Liebsten. Wenn ich tagsüber in der Uni bin, klappt es meistens abends mit dem Schreiben. Aber den einen „typischen“ Arbeitstag gibt es bei mir nicht.

Wie sieht dein Arbeitsplatz aus und gibt es etwas, das beim Schreiben auf keinen Fall fehlen darf?

Mein Arbeitsplatz ist eine gemütliche Ecke auf dem Sofa inmitten von Kissen. Den Laptop auf den Schoß und etwas Musik im Hintergrund, dann kann es losgehen.

Wie hat es sich für dich angefühlt, dein erstes fertiges Buch in Händen zu halten?

Unwirklich, aber es macht auch unglaublich glücklich. Das geht mir auch heute noch so, wenn ich den ersten Probedruck von einem neuen Werk auspacke.

Gibt es schon Pläne für weitere Bücher?

Ja, die Pläne sind auch schon konkret in der Umsetzung. Fehler Nummer 4 „Systemfehler“ wird im Herbst erscheinen, dazu arbeite ich gerade am Auftakt der „Bühnenfieber“-Reihe. Weitere Infos gibt es dann in den nächsten Wochen auf meiner Facebook-Seite oder meiner Homepage.

Hast du ein Lieblingsbuch und wenn ja, was macht es für dich so besonders?

Das eine Lieblingsbuch habe ich nicht. Es gibt einige Bücher, die ich öfter gelesen habe, aber da kann ich gerade keinen Titel nennen.

Wenn du eine Stunde mit einer berühmten Person deiner Wahl verbringen könntest – egal ob lebendig oder schon verstorben – wer wäre das und warum?

Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht … aus Studiensicht wäre wohl Elon Musk eine gute Wahl wegen seiner visionären Sichten und der Art, wie er seine Ideen umsetzt. Als Autorin würde ich mir vermutlich einen berühmten Chirurgen aussuchen und ihn aus Recherchezwecken mit Fragen löchern.

Was machst du in deiner Freizeit?

Wenn neben Studium und Schreiben tatsächlich noch Zeit übrig bleibt unternehme ich gerne etwas mit Freunden, mache Sport … aber eigentlich ist das Schreiben für mich eine Art Freizeitgestaltung.

Verreist du gerne und wenn ja, welche Reiseziele stehen auf deiner Liste?

Ich bin gerne unterwegs, eines der großen Wunschziele für die nächsten Jahre ist eine Rundreise durch Kanada. Mal sehen, wann und wie sich das erfüllen lässt.

Gibt es etwas, dass du deinen Lesern gerne mal sagen würdest?

Ja – ich möchte Danke sagen. Danke für jeden einzelnen Leser und dafür, dass mir meine Leser eine Plattform geben, meine Ideen auszuleben und mich von Buch zu Buch weiterzuentwickeln.

Nochmal Danke und ich wünsche dir alles Gute für die kommenden Bücher und dein Studium.

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