Samstag, 14. Oktober 2017

Agatha Raisin und die tote Hexe von M.C. Beaton



Inhalt

Agatha Raisins letzter Fall hat Spuren hinterlassen: Dank einer arglistigen Friseurin sind ihr die Haare ausgefallen, und zwar büschelweise. Ausgeschlossen, dass James Lacey sie so sehen darf! Also flüchtet Agatha in das Küstenstädtchen Wyckhadden, wo sie bleiben will, bis ihre Haarpracht wiederhergestellt ist. Um das Ganze zu beschleunigen, kauft sie bei der örtlichen Kräuterhexe eine Haartinktur. Und tatsächlich: Kaum wendet Agatha das Mittel an, sprießen ihre Haare wie von Zauberhand. Doch dann wird die Hexe ermordet und zu Agathas Leidwesen weist alles auf sie als Täterin hin ...


Meine Meinung

Der inzwischen neunte Band der Agatha Raisin Reihe hat mir wieder recht gut gefallen und ich habe den Eindruck, dass die Autorin hier langsam aber doch wieder zu Ihrer Höchstform zurückfindet. Das Buch ist gewohnt locker geschrieben und liest sich dadurch fast von selbst.

Auch der Wortwitz kam in diesem Band wieder besser zur Geltung als im Vorgänger und James habe ich in diesem Teil nicht mehr vermisst, sondern eher aufgrund der paar sehr kurzen Auftritte nur noch als feigen Waschlappen empfunden, der nicht weiß, was er wirklich will.

Wie immer sind auch in diesem Band Agathas Ermittlungsmethoden ungewöhnlich und eigenwillig obwohl in diesem Band nur sehr beiläufig. Ihr Verhalten gegenüber der Seniorengruppe aus dem Hotel ist geradezu bezeichnend für sie, allerdings merkt man gerade hier wieder einmal ihre charakteristische Weiterentwicklung im Vergleich zum Anfang der Reihe – welche mir sehr gut gefällt.

Das Cover wurde übrigens auch wieder sehr passend gewählt und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.


Mein Fazit

Der Autorin ist hier wieder ein gemütlich zu lesendes Buch für verregnete Abende gelungen, das den Wunsch in mir weckte, mich damit gemütlich vor einen Kamin zu kuscheln – natürlich in einem Cottage in den Cotswolds 😉


Gesamtbewertung ★★★✰✰

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