Sonntag, 25. August 2019

Mörderspiele von J.D. Robb


Inhalt

Geschichte I „Der Mitternachtsmord“ spielt zwischen „Liebesnacht mit einem Mörder“ & „Der Tod ist mein“ (7,5)
Eve und Roarke feiern ihr erstes gemeinsames Weihnachten. Es steht jedoch nicht unter einem guten Stern, da Eve zum Schauplatz des Mordes an Richter Wainger gerufen wird. Er wurde gefoltert und nackt abgelegt. Am Tatort findet Eve eine Notiz mit sechs Namen. Wainger war nur der erste und neben Dr. Mira ist auch ihr eigener Name mitaufgelistet. Ihr ist klar, es muss der geisteskranke Flüchtige David Palmer sein. Und Eve muss ihn zur Strecke bringen, bevor er seine Liste abarbeiten kann.

Geschichte II „Mörderspiele“ spielt zwischen „Symphonie des Todes“ & „Das Lächeln des Killers“ (12,5)
Eve muss an einem außerplanetarischen Seminar über Mordmotive teilnehmen und fühlt sich völlig deplatziert. Außerdem hat sie der Commander auch noch dazu verdonnert, dort selbst einen Vortrag zu halten. Als jedoch ein Mann ermordet wird und Roarke von einem ehemaligen Polizisten verdächtigt wird, schreitet Eve ein und übernimmt die Ermittlungen.

Geschichte III „Geisterstunde“ spielt zwischen „Stirb, Schätzchen stirb“ & „In Liebe und Tod“ (22,5)
Eves neuestes Mordopfer ist Radcliff C. Hopkins III. Er wurde erschossen. Mit der gleichen Waffe, mit der auch ein im Gebäude eingemauertes Skelett erschossen wurde. Während alle rund um Eve immer mehr an die Geschichten rund um das Spukhaus, indem die Leiche gefunden wurde, in den Bann gezogen wurde, versucht Eve logische Gründe für alles zu finden – und natürlich auch den Mörder.


Meine Meinung

Ich muss sagen, ich fand diese drei Kurzgeschichten wirklich toll. Allerdings hat mich die Zusammenstellung beim Wechsel von der ersten zur zweiten Geschichte etwas irritiert, da mir zu dem Zeitpunkt nicht bewusst war, wie viele Bände der Eve Dallas Reihe zeitlich eigentlich dazwischen lagen. Weiß man dies aber, fällt der Übergang wesentlich leichter.

Beim Lesen war deutlich zu merken, dass bei diesen Kurzgeschichten eine andere Übersetzerin als sonst zum Zug kam. Warum mir das auffiel? Weil in diesem Buch das Wort „gewahrte“ statt „bemerkte“ wahrlich inflationär benutzt wird. Wenngleich ich es gut finde, dass solche Worte nicht in Vergessenheit geraten, nur weil sie gerade nicht modern sind, war mir das dann gemessen an dem, was man als Leser heutzutage gewöhnt ist, etwas zu viel. Fast schon anstrengend. Denn in manchen Sätzen hätte ich mir dann wirklich mal ein anderes Wort gewünscht. Denn gerade, wenn ein Wort ohnehin schon aufgrund seiner unüblichen Verwendung heraussticht, fallen Wortwiederholungen eben noch mehr auf. Aber natürlich ist dies schon jammern auf hohem Niveau.

Die einzelnen Geschichten waren in typischer Eve Dallas Art erzählt und jede für sich interessant, wenngleich mir der plötzliche Glaube an Gespenster in der dritten Geschichte etwas übertrieben erschien.


Mein Fazit

Wer die Bücher rund um die taffe Ermittlerin Eve Dallas gerne liest, sollte dieses auf jeden Fall lesen, da es ein paar recht witzige Momente mit den Protagonisten erleben lässt.




Gesamtbewertung ★★★✰

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