Sonntag, 7. Juli 2019

Wo die Angst beginnt von Rachel Abbott

Inhalt

Wer soll dir glauben, wenn der einzige Zeuge tot ist?
Nach dem schrecklichen Tod von Marks erster Frau war es Evie, die ihn zurück ins Leben brachte. Die beiden sind verliebt, sie haben eine kleine Tochter und leben zusammen in Marks wunderschönem Haus am Meer. Alles wirkt perfekt. Doch ist es das wirklich? Plötzlich scheint Evie immer öfter kleine Unfälle zu haben, hat immer wieder Verletzungen und blaue Flecke. Ist Mark dafür verantwortlich? Evies Freunde beginnen, sich Sorgen zu machen. Und eines Nachts wird Sergeant Stephanie King zu dem Haus am Meer gerufen und entdeckt im Schlafzimmer zwei Körper in blutgetränkten Laken …


Meine Meinung

„Wo die Angst beginnt“ von Rachel Abbott war ein wirklich spannender Thriller, der mit Twists aufwartet, die man wirklich nicht erwarten würde. Von der ersten Seite an, wurde ich in den Bann des Buches gezogen und wollte es nicht mehr aus der Hand legen.

Der Anfang dieses Buchs war für mich etwas anstrengend, wenngleich es meine Neugier geweckt hat. Man hat beim ersten Teil des Prologs erstmal keine Ahnung worum es geht. Der Szenenwechsel zum zweiten Teil ist dann auch recht hart, da man plötzlich zwei Polizisten begleitet, die aufgrund eines Notrufs auf dem Weg zu einem Anwesen sind. Und was sie dort finden ist erschütternd.

Dann folgt der erste Teil und damit ein Zeitsprung 3 Monate in die Vergangenheit. Der Leser begleitet Evie, die Protagonistin, und gewinnt recht früh den Eindruck, dass sie von ihrem Mann misshandelt werden könnte. Im laufe dieses Teils verdichtet sich die Atmosphäre immer weiter, bis am Ende der eingangs erwähnte Polizeieinsatz folgt.

Näher kann ich auf die Handlung leider nicht mehr eingehen, ohne etwas zu verraten, das die Spannung ruinieren könnte. Aber soviel sei gesagt. Das Buch besteht aus 3 Teilen und besonders der dritte hielt viele Überraschungen bereit. Die Verhandlung im zweiten fand ich dagegen etwas ruhig dahinplätschernd, aber das ist ja Geschmackssache.

Zu den Charakteren möchte ich an dieser Stelle jetzt auch gar nicht zu viel sagen. Nur so viel: Alle davon waren mir zeitweise mal mehr mal weniger sympathisch, aber richtig war geworden bin ich mit keinem von Ihnen. Worüber ich am Ende dann sogar ganz froh war.

Ohne etwas Wichtiges vorwegnehmen zu wollen; Mir hat das Ende nicht gefallen. Es war spannend, es war unerwartet und letztlich auch nachvollziehbar. Aber gefallen hat es mir persönlich überhaupt nicht. Auf das Warum kann ich leider nicht spoilerfrei eingehen, aber ich hätte mir etwas anderes für die Charaktere gewünscht.

Nach dem lesen, habe ich dann erst gesehen, dass dies der erste Band rund um Ermittlerin Stephanie King ist. Und darüber bin ich dann doch irgendwie sehr erstaunt, da diese verhältnismäßig nur eine verschwindend kleine Rolle im Buch gespielt hat. Wenngleich sie die sympathischste Person der Geschichte war.


Mein Fazit

Auch wenn ich den Schluss nicht mochte, kann ich das Buch jedem Thriller-Liebhaber nur empfehlen, da es wirklich äußerst spannend war.




Gesamtbewertung ★★★★✰

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