Dienstag, 25. Dezember 2018

Das Weihnachtscafé in Manhattan von Katherine Garbera


Katherine GarberaInhalt

Die ersten Schneeflocken fallen, ein Kribbeln liegt in der Luft, und über die Fifth Avenue zieht der köstliche Duft von Schokoladentorte - das festlich geschmückte Candied Apple Café ist bereit für Weihnachten!

Hotelchef Mads Eriksson lässt sich von der besinnlichen Stimmung nicht anstecken. Es ist das erste Weihnachtsfest seit dem Verlust seiner Frau, und seine sechsjährige Tochter Sofia hat zusammen mit ihrer Mutter den Glauben an Santa Claus verloren. Doch als er Iona, die schöne Besitzerin des Candied Apple Cafés, kennenlernt, beginnt Mads gefrorenes Herz zu tauen. Wird er etwa sein ganz persönliches Weihnachtswunder erleben?


Meine Meinung

Dieses Buch verspricht einen richtig kitschigen Weihnachtsroman für die Feiertage – und genau das wird dem Leser auch geliefert. Die gesamte Geschichte spielt sich in New York in der Adventszeit ab und wirkt an vielen Stellen ganz schön schmalzig.

Eigentlich ist das ja überhaupt nicht so mein Geschmack, wie ihr wisst, aber gerade an Weihnachten gibt es dann mal Ausnahmen. Heuer wollte sich nämlich bei mir keine weihnachtliche Stimmung einstellen und da dachte ich mir, ich versuche es einfach mal mit so einem Buch. Es hatte zwar keine wesentlichen Auswirkungen auf meine Laune, aber nichtsdestotrotz war es eine nette Geschichte.

Die Protagonisten waren mir allesamt auf Anhieb sympathisch und recht glaubwürdig konstruiert. Und auch wenn das Ende eigentlich von Anfang an recht vorhersehbar war, war das Buch doch ganz süß zu lesen, nicht zuletzt durch den lockeren Schreibstil der Autorin.

Blickt man etwas tiefer unter die Fassade, dann gibt das Buch auch noch einen Rat mit auf den Lebensweg. Nämlich, dass man auch in traurigen Phasen Spaß am Leben haben kann und soll.

Kritikpunkte gibt es für mich eigentlich nur zwei Dinge. Einerseits wird das emotionale Problem der Protagonistin Iona mit ihrem Vater mehrfach angeschnitten, jedoch scheint es hier keinerlei Besserung zu geben. Hier hätte man noch ein bisschen tiefer schürfen können – und wenn es nur mit einem abschließenden Satz im Epilog gemacht worden wäre. Andererseits ist da noch das Lektorat des Buches. Bei einem derart großen Verlag sollte es nicht vorkommen, dass sich im Buch Sätze wie dieser hier finden lassen:

„Leider müssen wir uns schon bald wieder gehen, damit ich dort nach dem Rechten sehen kann.“
Zitat von Seite 45


Mein Fazit

Ein wunderbar kitschiger Roman, der mit einer leichten Prise an Humor punkten kann. Ich kann das Buch jedem Liebhaber von romantischen Geschichten nur wärmstens empfehlen.


Hier findet ihr das Buch übrigens auf Amazon.


Gesamtbewertung ★★★✰✰

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