Freitag, 27. Oktober 2017

Das Hotel in den Highlands von Caroline Dunford



Inhalt

Stadtmensch Lucy fällt aus allen Wolken - ein Onkel hat ihr sein Hotel in den Highlands vererbt. Für ihren Freund Jake ist klar: Lucy kann kein Hotel leiten, sie sollte verkaufen. Doch Lucy sieht das anders. Verzaubert von der atemberaubenden Landschaft beschließt sie, das Hotel wieder auf Vordermann zu bringen.

Dabei hat sie nicht mit maroden Dächern, ausbleibenden Gästen und der störrischen, alten Empfangsdame Janet McGruther gerechnet, die Lucy das Leben in Mormaer erschweren. Auch nicht mit Landbesitzer Sutherland, der das ganze Dorf gegen sie aufhetzt. Das erste Mal in ihrem Leben muss Lucy für etwas kämpfen, und ihr wird klar, dass Glück einem manchmal dort begegnet, wo man es nie erwartet hätte …


Meine Meinung

Lucy MacIntosh, Datenanalystin bei einer großen Firma, macht eine Erbschaft, die sich als große Herausforderung entpuppt. Ihr entfremdeter Onkel vererbt ihr ein viktorianisches Hotel in den Highlands, dessen besten Tage schon längst vergangen sind und bevor sie es verkaufen darf, muss sie es noch mindestens ein halbes Jahr lang führen. Auch ihr Freund ist da keine große Hilfe, da er eine Beförderung bekommen hat und dafür nach London zieht.

Wie anstrengend Lucys Entschluss, das Hotel wieder erfolgreich zu machen, tatsächlich ist, stellt sie dort angekommen sehr schnell fest. Das Haus ist heruntergekommen, die Hausdame ist unfreundlich zu ihr, die Leute im Dorf wollen sie nicht so recht akzeptieren und dann ist da auch noch Graham, der ihr das Haus unbedingt abkaufen will.

Doch so einfach gibt Lucy nicht auf, denn das alte Hotel wächst ihr schnell ans Herz und sie hat so einige gute Ideen, um wieder Schwung in den Laden zu bringen. Doch zuvor muss sie sich schließlich noch den Tatsachen stellen, dass ihr Freund ein Arsch ist, dem nur sein eigenes Wohl am Herzen liegt.

Der Anfang des Buchs hat mir nicht so besonders gefallen da Lucy sich von ihrem Freund Jake viel zu sehr bevormunden lässt. Sie wirkt wie ein graues Mäuschen ohne eigene Meinung. Als sie dann jedoch endlich im Hotel ankommt, beginnt sie langsam für ihre Ideen einzustehen und diese auch umzusetzen. Trotzdem schafft sie es, sich den Glauben an das Gute in jedem zu erhalten und selbstbewusster zu werden.

Das Buch ist insgesamt angenehm flüssig geschrieben und bietet auch immer wieder eine Spur Humor. Auch das Cover fand ich sehr ansprechend.


Mein Fazit

Eine lockere Geschichte die schnell gelesen ist. Und auch wenn das Buch nicht allzu viel Tiefgang bietet, habe ich mich während des Lesens gut unterhalten gefühlt. Ich würde es als eine Mischung zwischen Rosamunde Pilcher und Nora Roberts bezeichnen.


Gesamtbewertung ★★★✰✰

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