Montag, 11. September 2017

Eat, Pray, Love von Elizabeth Gilbert



Inhalt

Essen. Beten. Lieben. Das braucht der Mensch zum Glücklichsein. Aber die einfachsten Dinge sind die Schwersten, das weiß auch Elizabeth. Mit Anfang 30 hat sie ihren Mann verlassen und steht nun vor einem Scherbenhaufen. Nach tränenreichen Nächten beschließt die New Yorkerin, eine lange Reise anzutreten: In Italien lernt sie die Kunst des Genießens kennen, in einem indischen Ashram alle Regeln der Meditation und in Bali trifft sie auf Felipe und erfährt durch ihn die Balance zwischen innerem und äußerem Glück.


Meine Meinung

Eat, Pray, Love ist ein autobiografischer Roman. Nachdem Elizabeth ihren Mann verlassen hat, kann sie nicht in Worte fassen, was ihr fehlt und was sie vom Leben erwartet. Mit dem Gefühl, dass es in ihrem Leben nichts Befriedigendes gibt, beschließt sie, sich auf eine Reise zu machen. Zuerst nach Italien, dann in einen indischen Ashram und schlussendlich nach Indonesien. Sie macht sich auf die Suche nach ihrem Seelenfrieden.

Akribisch plant Elizabeth ihre Reise, die sie an drei ganz spezielle Orte führen soll. In Italen will sie wieder lernen zu essen und zu genießen. In Indien will sie meditieren lernen und in Indonesien das Glück finden.

Elizabeth Gilbert hält in ihrem Buch nicht nur ihre Reise um die Welt fest, sondern auch eine heilsame Reise zu sich selbst. Am Anfang des Romans befindet sie sich bereits in Italien und der Leser erfährt erst in Rückblicken, wie es dazu kam, dass sie sich zu dieser Reise entschieden hat. Wir erleben ihre Rastlosigkeit und können uns mit ihr über ihre Erkenntnisse freuen.

Ich habe dieses Buch verschlungen und ich habe es geliebt. Es hat mich fasziniert und gleichzeitig auch auf schöne Weise nachdenklich gestimmt. Es hat mir wieder klargemacht, wie faszinierend die Welt sein kann, wenn man nur ein bisschen Mut zeigt und sich ins Leben stürzt und wie wichtig es ist, mit sich selbst glücklich und zufrieden zu sein. Doch auch wenn dieses Buch ein schönes Beispiel dafür ist, so muss doch jeder seinen ganz eigenen Weg finden.


Mein Fazit

Elizabeth Gilbert erzählt in diesem wundervollen Buch von ihrer Suche nach sich selbst mit viel Witz und Selbstironie.
Zitat von Elizabeth - Seite 196: „Wenn ich meinen Geist auffordere, still zu sein, ist es wirklich verblüffend, wie schnell er sich 1.langweilt, 2.wütend, 3.deprimiert, 4.ängstlich oder 5.alles zugleich wird.“
Wer das Buch noch nicht kennt, sollte es unbedingt lesen. Es ist auf jeden Fall eines meiner Lieblingsbücher.


Gesamtbewertung ★★★★

Kommentare:

  1. Ich fand das Buch auch richtig klasse und schließe mich deinen Punkten komplett an :)
    Dein Rezensionsstil gefällt mir zudem sehr gut, du hast eine schöne Schreibweise. Ich habe jetzt ganz frisch auch einen Buchblog, wenn du möchtest kannst du ja mal vorbei schauen.

    Ganz viele liebe Grüße
    Lea von Zeilenheldin

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    1. Hallo Lea,
      Danke für deinen lieben Kommentar. Ich freue mich immer, wenn ich lese, dass mein Blog jemandem gefällt.
      Gerne besuche ich auch deinen.
      LG Julia

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