Montag, 29. Mai 2017

Rendezvous mit einem Mörder von J.D. Robb



Inhalt

In den zehn Jahren ihres aufreibenden Berufes als Lieutenant der New Yorker Polizei hat die gewitzte, mutige Eve Dallas viel Schreckliches gesehen und, für eine so junge, schöne Frau wie sie, viel zu viel erlebt. Doch sie weiß, dass sie sich auf eines garantiert verlassen kann: auf ihren Instinkt. Bei der Jagd nach einem grausamen Serienmörder, der New York in lähmende Angst versetzt, gerät sie an den undurchsichtigen irischen Milliardär Roarke. Alle Indizien weisen darauf hin, dass er nicht so unschuldig ist, wie er vorgibt zu sein. Doch wider jede Vernunft sprechen Eves Gefühle eine andere Sprache. Sie lässt sich von einem hinreißenden Mann verführen, von dem sie nichts weiß, außer dass er als Killer verdächtigt wird – und ihr Herz erobert hat...


Meine Meinung

Hier handelt es sich um den ersten Teil der Eve Dallas Reihe. Also ich fand das Buch wirklich wieder sehr gut. Eve Dallas wird als eine kompetente Polizistin eingeführt, die jederzeit bereit ist, für ihre privaten Fehler geradezustehen. Sie kümmert sich nicht um ihr Aussehen. Außerdem ist sie mit ganzem Herzen dabei, die ihr zugeteilten Fälle zu lösen. Über ihre Vergangenheit erfahren wir nur ein paar Bruchstücke, dass sie auf jeden Fall unschön war, ist jedoch gleich nach dem ersten Kapitel klar. Die dadurch entstandenen Vertrauensprobleme spiegeln sich in all ihren Beziehungen wieder.
Ich habe mich sehr schnell in die Geschichte hineinversetzen können, da ich ja schon ein paar Bücher dieser Reihe gelesen habe. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass Leser, die die Serie noch nicht kennen, durchaus Schwierigkeiten dabei haben könnten. 

Warum bin ich dieser Meinung? Es wird weder im Klappentext noch irgendwo im Buch angegeben, wann die Geschichte spielt. Man kommt zwar recht bald zu der Erkenntnis, dass sie in der Zukunft spielen muss (aufgrund der Beschreibung der technologischen Entwicklung etwa), aber die ersten konkreteren Hinweise auf eine zeitliche Einordnung erhält man erst in der Mitte des Buches als Eve einen Verdächtigen überprüft. Aus den folgenden Büchern geht dann jedoch hervor, dass das erste Buch im Jahr 2057 oder 2058 spielt. 

Was ich generell etwas seltsam finde ist, dass Roarke keinen Vornamen zu haben scheint. Natürlich macht das seine Figur mysteriöser und undurchsichtiger. Allgemein bin ich auf jedenfalls der Meinung, dass die Charaktere sehr realistisch gezeichnet sind, wodurch man auch die Nebencharaktere recht schnell ins Herz schließt.
Also in Summe empfinde ich dieses Buch als gut gelungen und spannend und sehr empfehlenswert.


Gesamtbewertung  ★★★✰✰


Reihenfolgeinfos zu der Serie sind dann hier zu finden 

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